Fahrradwallfahrt 2013

Die diesjährige Fahrradwallfahrt, es war die 10., führte uns vom 26.07. – 28.07. nach Würzburg. Die Stangenrother Teilnehmer trafen sich um 7.45 Uhr bei mir und starteten um 8.00 Uhr nach Frauenroth. Zusammen mit den restlichen Teilnehmern begannen wir unsere Wallfahrt um 8.30 Uhr in der Kirche. Corinna Zipprich gab das Thema der diesjährigen Wallfahrt „Sehnsucht“ bekannt und nach dem Pilgersegen starteten wir Richtung Stralsbach, über die Herrmannsruh und Aura zur 1. Station, der Kreuzkapelle in Machtilshausen. Hier wurden wir von Gottfried und Marianne Gessner mit Glockengeläut begrüßt.

Nach einer Pause und dem geistigen Impuls ging es zur 1. Bergetappe nach Wasserlosen, und weiter nach Schwebenried. Hier wurden wir vom Pfarrgemeinderat hervorragend bewirtet. In kürzester Zeit waren Alle mit Speisen und Getränken versorgt und konnten den Rest der Pause genießen, bei Preisen wie zu Omas Zeiten(Tasse Kaffee 0,50€).

In Arnstein an der Klosterkirche Maria Sondheim, der nächsten Station, standen wir zunächst vor verschlossenen Türen. Aber innerhalb kürzester Zeit war der Küster zur Stelle und öffnete uns die Türen zur 2. Station. Anschließend ging es auf dem Werntalradweg weiter bis nach Thüngen. Im Schloßbiergarten stärkten wir uns bei Kaffee und Kuchen für die letzte größere Anstrengung des 1. Tages, die uns über den „2.Hügel“ nach Retzstadt und schließlich zum Ziel nach Retzbach führte. Nach der 3. Station in der Wallfahrtskirche „Maria im grünen Tal“ bezogen wir unser Quartier auf der Benediktushöhe. Hier ließen wir den Abend bei Blasmusik und netten Gesprächen ausklingen.

Nach dem Frühstück machten wir uns bei hochsommerlichen Temperaturen auf den Weg nach Würzburg. Kurz vor dem Ziel wurden wir auf der Talavera von einem riesigen Flohmarkt ausgebremst. Mit Blasmusik und Gesang zogen wir über die alte Mainbrücke und der Fußgängerzone zum Dom. Hier wurden wir bereits vom Dompfarrer und seinen Ministranten erwartet. Mit Glockengeläut zogen wir in den Dom ein und wurden herzlich begrüßt. In der Sepultur hielten wir die 4. Station und anschließend fand eine Domführung statt.

Nach einer ausgiebigen Mittagspause trafen wir uns am Fahrradparkplatz und spazierten zum „Käppelle“. Da dort eine Hochzeit statt fand, im Sommer sind es Samstags fast immer 3 , hielten wir die 5. Station im Freien. Anschließend erhielten wir vom Pater Walter einige Informationen übers Käppelle. Nach dem Abstieg fuhren wir wieder zurück nach Retzbach. An dem lauen Sommerabend wurde gesungen und wir hatten sogar einen Gastauftritt vom Schweizer Komiker Emil (Paul Hartmann).

Am Sonntag starteten wir nach dem Wallfahrtsgottesdienst, der kurzfristig nur für uns stattfand, auf dem Mainradweg Richtung Heimat. Hier kam es auch zum einzigsten kleinen Unfall, bei dem sich unsere jüngste Franziska Köth leicht verletzte. In Wolfsmünster feierten wir unsere 6. Station bevor wir in der Roßmühle die Mittagspause verbrachten. Die vorletzte Etappe führte über Hammelburg nach Obererthal. Hier hatte sich unser Seelsorge Team, Corinna, Monika und Ingrid etwas besonderes ausgedacht. Unsere Bitten und Sorgen, die wir im Laufe der Wallfahrt notiert hatten, wurden an Luftballons hängend in alle Winde verweht.

Weiter ging es anschließend über Oberthulba nach Frauenroth. Hier endete die Wallfahrt mit dem Schlußsegen durch Corrina. Ein besonderer Dank ging noch an die Fahrer der Begleitfahrzeuge Ewald und Rita Edelmann und Erwin und Waltraud Hofer sowie ans Seelsorge Team mit Corinna Zipprich, Monika Knauer und Ingrid Edelmann, den Securities Klaus Voll und Horst Schmitt, und der weltbestenzusammengewürfelten Fahrradwallfahrtskapelle. Thomas Edelmann bedankte sich im Namen aller Teilnehmer bei mir mit einem Geschenk und einem Gedicht.

Der traditionelle Abschluß mit einem gemütlichen Beisammensein fand bei Annette und Elmar Wehner statt.

 

 

 

 

Hier einige Bilder

 

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