Fahrradwallfahrt 2011

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Die Pfarrkirche Sankt Jakobus in Miltenberg war das Ziel der achten Fahrradwallfahrt der Pfarreiengemeinschaft Burkardroth, an der sich heuer 87 Gläubige beteiligten.

Angefangen hatte es ganz bescheiden. Damals, vor acht Jahren, wollte Siegfried Eyrich als leidenschaftlicher Radfahrer „Sportliches mit dem Wallfahrtsgedanken zusammenbringen“. Die erste Wallfahrt nach Mariabuchen bei Lohr „hat richtig Spaß gemacht“, blickt er zurück. Schon bei der zweiten Auflage hatte sich die Pilgerzahl verdoppelt. Die 87 Wallfahrer heuer kamen laut Eyrich „aus dem ganzen Landkreis“.

Als Organisator ist seine Hauptaufgabe, die Strecke auszuwählen und geeignete Übernachtungsmöglichkeiten zu finden. Zusammen mit Klaus Voll und Horst Schmitt ist er die Strecke vorher abgefahren. Möglichst flach musste sie sein: „Unsere ältesten Teilnehmer sind um die 70 Jahre alt“, begründet Eyrich. Das Schwierigste sei immer die Hotelsuche. „Wir wollen ja alle unter einem Dach schlafen.“ Eyrich plant die Strecke so, dass jeweils nach ein bis zwei Stunden eine Kirche als Station angefahren wird. Hier setzen Pfarrer Marcus Lux, Monika Knauer (Stralsbach) oder Ingrid Edelmann (Premich) geistige Impulse.

Die Fahrt heuer stand unter dem Motto „Der Heilige Jakobus – der Jakobusweg.“ Lesungen, Gebete und Lieder dazu wurden musikalisch umrahmt von den Gitarristinnen Katharina und Elisabeth Wehner (Zahlbach). „Aber das sind nicht unsere einzigen Musikanten“, betont Eyrich. „Wir haben die ,weltbeste zusammengewürfelte Fahrradwallfahrtskapelle‘, wie es auf den Trikots steht. Es ist immer beeindruckend, wenn wir mit unserer Kapelle in einer Kirche einziehen.“

Die längste der drei Etappen, 120 Kilometer am zweiten Tag, war für so manchen ungeübten Radler eine kleine Strapaze. „Aber alle haben es klaglos hingenommen“, freute sich Eyrich.

„Sogar harte Kirchenbänke sind nach solch einer Tour ein Genuss“, kommentierte Pfarrer Lux. Froh ist Eyrich auf die Begleiter im Auto, Ewald Edelmann und Alfred Langendörfer. Sie transportieren Gepäck, Instrumente und Getränke.

Den ersten Plattfuß gab’s gleich beim Start in Stralsbach zu beklagen. Eyrich selbst, der schon per Rad in Santiago di Compostela war, erwischte es in Gemünden. Auch Lux kam nicht ungeschoren davon: Er war beim Versuch, freihändig zu fahren, in Dornen geraten.

„Der Zusammenhalt ist toll, jeder hilft jedem, jeder passt sich an.“ Sicher in Erinnerung behält Eyrich die Kollekte bei der Rückfahrt am letzten Tag in der Kirche in Schonderfeld. 777 Euro kamen zusammen. Diese Summe spendeten die radelnden Pilger der Aktion Sternstunde zur Hungersnot in Somalia – auch aus Dankbarkeit, „weil es uns unterwegs so gut gegangen ist“.

Hier einige Bilder und Infos von Daniel Wehner

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