Alpentour 2025

Alpentour 2025

Am Montag den 21.07. begann um 5.30 Uhr unser Abenteuer Alpentour von Füssen über Bozen zurück nach Füssen.

Pünktlich starteten Helga, Hubert, Silvia, Jaak, Annette und ich und machten uns auf die Reise nach Füssen. Nach einer etwas komplizierten Anreise, falsche Zieladresse, erreichten wir den Parkplatz am Schloß Brauhaus in Schwangau. Da in der Nacht zuvor ein schlimmes Unwetter war, und das Wetter auch nicht zum Fahrradfahren einlud, haben wir gegen 10.30 Uhr trotzdem den Trip begonnen.Als erstes besichtigten wir den Lechfall, weiter ging es vorbei an der Hängebrücke highline 179 bei Reutte. Kurz darauf hatten wir das erste Hindernis, bei dem es für Silvia nasse Füsse gab, einen ca. 5m vom Unwetter überfluteten Bachlauf zu überqueren. Nach dieser Herausforderung ging es gemütlich weiter bis zur Mittagspause in einer Skihütte und der letzten Möglichkeit zur Einkehr vor dem Fernpass. Bei belgischen Pommes, Kaffee und Kuchen wurden die letzten Reserven mobilisiert. Der Aufstieg zum Fernpass war dann doch nicht so anstrengend, als erwartet. Gemütlich bergab ging es dann über das Schloss Fernstein und den Fernsteinsee zur Übernachtung ins Hotel zum Lamm in Tarrenz. Hier hatten wir dann einen lustigen Abend mit dem spaßigen Kellner Sascha.

Die Daten zur 1. Etappe Füssen – Tarrenz:

72,3 km, Gesamtzeit 7 h 7 min, 820m bergauf, 800m bergab

   

2. Etappe

Am Dienstag ging es dann bei angenehmen Wetter und Temperaturen auf dem Inntalradweg über Imst, Landeck in Richtung Schweiz zur Zollstation Altfinstermünz. Hier nahmen wir eine Stärkung zu uns, für den schwierigsten Teil der Etappe, die Auffahrt zum Reschenpass. Nachdem wir die 11 Kehren geschafft hatten, beschlossen wir gleich im ersten Hotel an der Strecke zu übernachten. Auch hier, im Hotel Alpengasthof Norbertshöhe, wurden wir, bei einem 5-Gänge Menü, hervorragend bewirtet.

  1. Etappe Tarrenz – Norbertshöhe (Nauders)

78 km, Gesamtzeit 7 h 54 min, 960m bergauf, 420m bergab

         

 

3. Etappe

Der Mittwoch begann mit einer schönen Abfahrt nach Nauders, bevor es dann in einer gemütlichen Steigung zum Reschenpass ging. Hier überquerten wir die Grenze nach Italien und ließen es gemütlich bis zum Reschensee nach Graun rollen. Hier durften natürlich die obligatorischen Bilder mit dem Kirchturm im See nicht fehlen. Weiter ging es immer bergab bis Burgeis, hier sind wir dann etwas von der Route abgewichen, und kamen so in das Städtchen Mals, wo wir durch einen typisch italienischen Wochenmarkt schlendern konnten. Anschließend verbrachten wir unsere Mittagpause in dem mittelalterlichen Glurns. Nach einer kurzen Aufregung, Annette hatte beim Shoppen ihre alte Jacke im Geschäft liegen gelassen und das Geschäft hatte dann Mittagspause, aber Silvia hat das Problem hervorragend gelöst. So konnten wir dann immer der Etsch entlang zu unserem Etappenziel dem Hotel Laurin in Algund bei Meran weiterradeln. Da das Hotel kein Restaurant hatte, machten wir uns auf den Weg zu einer Pizzeria im Ort und ließen anschließend bei einem Absacker im Hotelgarten den Abend ausklingen.

  1. Etappe Norbertshöhe – Algund (Meran)

89 km, Gesamtzeit 8 Std, 310m bergauf, 1290m bergab

 

  

Ruhetag

Am Donnerstag hatten wir dann unseren Ruhetag, und mussten nur von Algund nach Meran umziehen, da das Hotel ausgebucht war. Im Hotel Marlingerhof waren wir bis auf das Abendessen relativ gut untergebracht. Den Tag verbrachten wir mit Sightseeing in Meran

 

 

 

4. Etappe

Auf dem Etschradweg ging es dann am Freitag bis Bozen. Nach einer Kaffeepause in der Innenstadt ging es dann auf dem Eisacktalradweg weiter in Richtung Brixen. In Klausen stärkten wir uns in einem kleinen Biergarten für die restlichen Kilometer. Hier wurden wir dann leider vom Regen überrascht. Etwas schwierig gestaltete sich dann das Finden unseres Hotels Mair am Bach. Laut booking sollte es ca. 2 km vom Zentrum entfernt sein, es waren aber etwa 5 km mit 400 Höhenmetern. Aber mit den E-Bikes war dies auch kein wirkliches Problem

  1. Etappe Meran – Brixen

87 km, Gesamtzeit 8h 16min, 935m bergauf, 600m bergab

   

 

5. Etappe

Da es in der Früh leicht regnete starteten wir am Samstag mit etwas Verspätung, was sich dann auch lohnte denn wir blieben so vom Regen verschont. Weiter ging es auf dem Eisacktalradweg bis Sterzing. Hier stärkten wir uns, in einem Cafe in der Fußgängerzone, für die Schwierigkeit des Tages, die Auffahrt zum Brenner. Der Spruch des Tages kam dann von der Helga, als wir bereits kurz vor dem Brennerpass waren, wann denn endlich die Steigung beginnt. Auf den letzten Kilometern der Abfahrt nach Steinach kamen wir dann in einen Starkregen, aber im Hotel Wilder Mann konnten wir uns und unsere Sachen wieder trocknen.

  1. Etappe Brixen – Steinach am Brenner

74,3 km, Gesamtfahrzeit 6h 44min, 940m bergauf, 820m bergab

  

 

6. Etappe

Am Sonntag starteten wir bei leicht nebligem Wetter in Richtung Innsbruck. Da unsere Route am Sonntag nur von Einheimischen befahren werden darf, konnten wir gemütlich auf der Hauptstraße fahren. In Innsbruck machten wir einen kurzen Abstecher in die Fußgängerzone, bevor es dann am Inn entlang in Richtung Seefeld weiterging. Nach dem wir den Zirlerberg, mit seinen steilen Abschnitten,  bezwungen hatten, wurden wir vom Regen überrascht und mussten uns eine Weile unterstellen. Nach  einer Kaffeepause ging es dann weiter nach Mittenwald. Hier war noch einmal ein Boxenstopp, bevor wir wie in den Tagen zuvor im Regen unseren Landgasthof Sonnenhof in Klais erreichten.

  1. Etappe Steinach – Mittenwald (Klais)

84,4 km, Gesamtfahrzeit 4h 52min, 900m bergauf, 1050m bergab

 

           

 

7.Etappe

Bei etwas trübem Wetter ging es am Montag auf zur letzten Etappe zurück nach Füssen. Leicht bergab ging es nach Garmisch Partenkirchen und dann weiter im Loisachtal zum Plansee. Hier wurden wir wieder vom Regen eingeholt. In einem Imbiss auf dem Campingplatz wollten wir laut Wetter App den Regen aussitzen. Dies hat leider nicht geklappt, so mussten wir die letzten 25 km unserer Tour im strömenden Regen durchstehen. Aber im Hotel Luitpoldpark konnten wir uns wieder kultivieren und verbrachten dann noch einen schönen Abend, bei Haxen und Bier, im Schloß Brauhaus.

  1. Etappe Klais – Füssen

63,7 km, Gesamtfahrzeit, 5h 30min, 555m bergauf, 650m bergab

      

 

Heimreise

Am Dienstag besuchten wir dann noch den Outlet Center in Füssen, bevor wir dann glücklich und zufrieden, dass alles ohne Probleme geklappt hat, die Heimreise antraten.

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